Fragen die aufkommen:
1.) Die Länge des Tieres bezieht sich auf Nasenspitze bis Po. Es geht um das Verhältnis von Gewicht zur Körpergröße, das Puschelschwänzchen ist hierbei nicht von Bedeutung, auch wenn es ansonsten natürlich wichtiges Markenzeichen der Fellnasen ist.
2.) Die Breite des Tieres bezieht sich auf die breiteste Bauchkörperstelle. Am leichtesten vermisst man so etwas, wenn man das Tierchen auf ein Blatt Papier stellt und einen Strich links von der Körperstelle und einen Strich rechts von der Körperstelle macht (möglichst ohne das dichte Fell mit einzubeziehen), hierbei sollte das Chinchilla natürlich möglichst nicht zusammengekauert hocken, das macht es ja wesendlich breiter als es ist, sondern gestreckt stehen. Hinterher kann dann den Abstand der Striche auf dem Papier ausgemessen werden.
3.) Stressvermeidung. Natürlich sollen die Messungen und Untersuchungen der einzelnen Punkte möglichst ohne Stress für das Tier ablaufen und wenn ein Tier dies nicht zulässt, dann kann auch geschätzt werden. Je genauer die Daten sind, desto eher sind aber irgendwann Rückschlüsse zu erwarten, mit denen man etwas anfangen kann. Dies sollte allerdings auch mitgeteilt werden. Es hilft kein Protokoll etwas, wenn das Chinchilla deswegen krank zusammenbricht, weil es damit überfordert ist.
4.) Optimal wären Bilder vom Kot, anstatt nur die Länge und Breite. Hierdurch können die Unterschiede in Farbe und Konsistenz ein wenig verdeutlicht werden.
Sollten weitere Fragen auftauchen, versuche ich sie hier gerne zu beantworten. Es soll ja alles so einheitlich wie möglich dokumentiert werden.